Industrie Gateways

Nicht selten befinden sich in Unternehmen Netzwerke, die auf unterschiedlichen Technologien beruhen. Zum Teil sind diese historisch gewachsen, andere werden durch die verwendete Hardware von deren Herstellern vorgegeben. Waren solche Insel- oder Standalone-Lösungen früher Standard, ist es in Zeiten der zunehmenden Vernetzung aber unabdingbar geworden, hier definierte Übergabepunkte zu definieren, um die Netze zusammenzuführen und eine gesamtheitliche Datenanalyse und Prozessoptimierung über alle Unternehmensbereiche hinaus zu ermöglichen. Als diese definierten Übergabepunkte dienen sogenannte Gateways. Gelten in der Informatik jegliche solcher Schnittstellen oder Übergangspunkte in jeder Schicht des ISO/OSI-Modells als Gateways (also z.B. auch Medienkonverter der ersten Schicht oder Router mit Wegesuche der dritten Schicht usw.) versteht man im industriellen Kontext unter dem Begriff „Gateway“ im wesentlichen Protokollumsetzer der zweiten Schicht.

Die Gateways nehmen dabei nicht nur eine rein physikalische Umwandlung des Signals z.B. von Kupfer- zu Glasfaser-Leitungen wie Medienkonverter vor, sondern werten die Signale des einen Netzes aus und verpacken die Nutzdaten in das Protokollformat des zweiten Netzes und umgekehrt. So können unter anderem Netze basierend auf Modbus (RTU, ASCII und TCP), PROFIBUS, HART, PROFINET, BacNet, CAN, CANopen, DeviceNet, J1939 und Ethernet/IP zusammengeführt werden.

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